Tobias W: Meine Erfahrung als Auszubildender im Kinderhaus Bullerbü

Nachdem ich eine Ausbildung zum Industriemechaniker gemacht und auch ein Jahr als Industriemechaniker gearbeitet habe, ist mir aufgefallen, dass ich das nicht weiterhin machen möchte. Nach meiner Fachhochschulreife und anschließendem Studium, welches ich aber abgebrochen habe, wollte ich etwas ganz anderes ausprobieren und habe ein FSJ bei der Jugendarbeit gemacht. Dort habe ich gemerkt, dass ein sozialer Beruf das Richtige für mich ist. Nach mehreren Hospitationen war dann für mich klar, dass mir die Arbeit mit Kindern Spaß macht und dass ich eine Ausbildung zum Erzieher machen möchte. Warum hat Sie das Kinderhaus Bullerbü als Ausbildungsbetrieb überzeugt?
Bei der Hospitation im Kinderhaus Bullerbü haben mir das Arbeitsklima und die Atmosphäre super gut gefallen. Außerdem hat mich die demokratische Partizipation, die man in allen Bereichen hier wiederfindet, überzeugt, dass das Kinderhaus Bullerbü der richtige Ausbildungsbetrieb für mich ist. Entspricht die Ausbildung Ihren Vorstellungen?
Ja, das tut sie. Ich finde den Wechsel von Theorie und Praxis sehr sinnvoll, da man so beides sehr gut miteinander verknüpfen kann. Bei einer schulischen Ausbildung wäre es schwierig, das in der Schule gelernte Wissen nach zwei Jahren in der Einrichtung anzuwenden. Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus?
Der Arbeitsalltag unterscheidet sich demnach, welche Schicht man gerade übernimmt. Die Ankerpunkte sind allerdings immer gleich: Wenn ich keine Vorbereitungszeit habe, in denen ich verschiedene Angebote plane und auch teilweise mit Kindern die Raumplanung gestalte, machen wir einen Morgenkreis, wenn die meisten Kinder angekommen sind. Danach gibt es Freispiel, in denen die Kinder frei entscheiden können, wo, womit und mit wem sie spielen wollen. Meistens folgen dann gemeinsame Angebote mit anschließendem Mittagessen, wo ich die Kinder begleite. Nach der Ausruhzeit gibt es nochmal Zeit für die Kinder, um zu spielen. Während der Zeit beobachte ich die Kinder, besonders wenn Entwicklungsgespräche anstehen. Manchmal muss man die Gruppe steuern und Impulse geben, wenn man sieht, dass sich die Gruppendynamik in eine falsche Richtung bewegt. Wie werden die Auszubildenden im Kinderhaus Bullerbü betreut?
Jeder von uns Auszubildenden hat eine/n feste/n Anleiter/in, mit denen wir jede Woche Anleitergespräche haben. Darin können wir Fragen und Ausbildungsinhalte besprechen sowie benotete Besuche von Lehrern durchsprechen oder Elterngespräche vorbereiten, sodass ich diese Aufgaben irgendwann alleine bearbeiten kann.
Ich finde es sehr gut und wichtig, eine/n feste/n Anleiter/in zu haben, weil ich denke, dass sich sonst vieles verlaufen wird und man so strukturierter arbeiten und lernen kann. Was würden Sie neuen Bewerbern für ihre Bewerbung im Kinderhaus Bullerbü mit auf den Weg geben?
Ich würde ihnen raten, offen zu sein, weil wir doch ein bisschen anders arbeiten, als die anderen Kindergärten. Das bietet einem aber auch die Möglichkeit, eigene Ideen zu verwirklichen. Da hier jeder sein eigenes Können und seinen eigenen Hintergrund mit einbringt, macht es hier so viel Spaß. Deshalb lohnt es sich, Eigeninitiative zu zeigen.
Theresa L und Milena B: Unsere Erfahrungen als Praktikantinnen in der Verwaltung

Milena B.: Zuerst einmal war ich sehr neugierig und wollte wissen, wie es ist, in einer großen, landesweiten Organisation zu arbeiten. Außerdem ist das DRK überall bekannt, was sich als Wohlfahrtsorganisation bestimmt auch gut im Lebenslauf macht. Hat Ihnen das Praktikum weitergeholfen?
Theresa L.: Das im Studium gelernte lässt sich hier beim DRK gut anwenden. Nicht zuletzt lernt man aber auch sehr viel Neues dazu, auch über den Studiengang hinaus. Man darf in alle Bereiche des DRK reinschnuppern und man wird um Mengen an Erfahrung reicher. Das bringt einen nicht nur beruflich, sondern auch persönlich/charakterlich weiter. Was sind Ihre Aufgaben?
Milena B.: Meine Aufgaben sind ganz unterschiedlich. Angefangen bei täglichen/wiederkehrenden Aufgaben wie Urkunden erstellen, Ausweise drucken oder Flyer nachbestellen, hat jeder Praktikant auch seine eigenen Projekte für die er verantwortlich ist. Wir haben Projekte aus vielen Bereichen, wie z.B.: Öffentlichkeitsarbeit/Marketing, Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Recherchearbeit, Social Media und verschiedenste Projekte in den Bereichen Hausnotruf und DRK ServiceZeit. Theresa L.: Außerdem dürfen wir in allen Bereichen hospitieren und bearbeiten auch manchmal Projekte für Buchhaltung, Personalverwaltung, Menüservice (Essen auf Rädern), Kitas, Kleiderladen oder den Tafelladen.
Man ist auf jeden Fall hautnah an den internen Vorgängen im DRK dabei und man wird auch direkt ins Team mit eingebunden. Man darf bei Besprechungen und manchmal auch in Sitzungen dabei sein und fühlt sich direkt als vollwertiges Mitglied im Team. Von Beginn an wird Einem Verantwortung übertragen und kann sich selbstständig um die eigenen Projekte kümmern. Man wird gut eingelernt (meist von anderen Praktikanten, die sich schon besser auskennen) und kann mit Allen in Kontakt treten, wenn man mal Fragen hat. Haben Sie Tipps an andere Studierende?
Milena B.: Macht euch auf jeden Fall beim Vorstellungsgespräch einen ersten Eindruck vom Unternehmen und stellt euch die Frage, ob die Mitarbeiter Erfahrung mit Praktikanten haben. Es ist sehr angenehm in einem Unternehmen zu arbeiten, das vorbereitet ist und weiß, wie man mit Praktikanten umgehen muss. Hier beim DRK z.B. gibt es ein sogenanntes Praktikantenhandbuch, welches von den Praktikanten gepflegt wird und in denen die wichtigsten Infos zum Nachschlagen stehen.
Man merkt, dass das DRK Erfahrung mit Praktikanten hat. Hier herrscht ein gutes Arbeitsklima, man begegnet Praktikanten auf Augenhöhe und fühlt sich als vollwertiges Mitglied, dessen Arbeit auch gebraucht wird.
Einblicke einer Dualen Studierenden in die Verwaltung
Wie sieht dein Arbeitsalltag aus? Was sind deine Aufgaben?
Ich studiere BWL-Gesundheitsmanagement an der DHBW Ravensburg und mein dualer Partner ist das DRK Ravensburg. Während meiner Praxisphasen durchlaufe ich verschiedene Abteilungen und bekomme dadurch viele unterschiedliche Einblicke in die Arbeit und die verschiedenen Bereiche des DRK.
Aktuell bin ich im Hausnotruf tätig. Das Tolle daran ist, dass mein Arbeitsalltag zwar strukturiert ist, aber trotzdem jeden Tag etwas anders aussieht. Morgens gehört zum Beispiel die Überprüfung der Hausnotrufgeräte unserer Kundinnen und Kunden zu meinen Aufgaben. Dabei schaue ich nach, ob sich alle Geräte wie gewohnt bei unserer Zentrale zurückgemeldet haben. Falls das bei einem Gerät nicht der Fall ist, wird geschaut, woran es liegt und was als Nächstes gemacht werden muss.
Ein großer Teil meiner Arbeit ist auch die Kundenberatung. Ich beantworte Fragen rund um den Hausnotruf, erkläre unseren Kundinnen und Kunden die Geräte und unterstütze sie, wenn es Probleme oder Unsicherheiten gibt. Manches lässt sich dabei direkt am Telefon klären. Wenn ein Problem allerdings nicht telefonisch gelöst werden kann und jemand vor Ort Unterstützung braucht, koordiniere ich den Einsatz unserer Techniker. Dabei nehme ich das Anliegen auf und gebe die wichtigsten Informationen weiter, damit der Techniker direkt weiß, worum es geht.
Was hast du für Tipps für andere Studierende/ Praktikanten?
Am Anfang würde ich mir nicht zu viele Gedanken darüber machen, direkt alles richtig machen zu müssen. Gerade in den ersten Wochen ist vieles neu und es ist völlig normal, dass man Fehler macht oder bei manchen Aufgaben erst einmal nachfragen muss bzw. noch Hilfestellung benötigt. Niemand erwartet, dass man sofort alles kann.
Was ich beim DRK besonders gut finde, ist, dass man trotzdem schnell eigene Aufgaben bekommt und selbstständig arbeiten kann. Und trotzdem hat man die Möglichkeit, wenn man mal nicht weiterkommt, jederzeit jemanden zu fragen, der einen dann unterstützt. Dadurch wird man mit der Zeit automatisch sicherer und kann immer mehr Aufgaben selbst übernehmen.
Kaffee, Tee oder etwas ganz anderes – was gehört zu deinem Arbeitstag?
Definitiv heiße Schokolade.
Einblicke in die Verwaltung
Was macht die Arbeit beim DRK aus?
Als soziale Einrichtung setzt sich das DRK für das Wohl der Allgemeinheit ein und unterstützt besonders hilfsbedürftige Menschen. Das bleibt natürlich auch im Arbeitsalltag immer ein Stück weit im Hinterkopf. Durch unsere Arbeit in der Verwaltung unterstützen wir eben dabei, die nötigen Voraussetzungen für diese Hilfe zu setzen und ehrenamtliche Strukturen aufrechtzuerhalten, sodass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Hinzu kommt, dass die Arbeit beim DRK auch den eigenen Blick auf das Leben verändern kann. Durch die Begegnung mit ganz unterschiedlichen Menschen und Lebensumständen gewinnt man neue Perspektiven und lernt, mit verschiedenen Situationen des eigenen Lebens besser umzugehen.
Was bietet Ihnen das DRK als Arbeitgeber, das Sie besonders schätzen?
Besonders schätze ich die flexiblen Arbeitszeiten und die Möglichkeit, seinen Hund gelegentlich mit zur Arbeit zu bringen – für die ein oder andere zusätzliche Streicheleinheit ist damit gesorgt. Aber auch das Miteinander im Team ist für mich ein wichtiger Teil des Arbeitsalltags. Ich schätze meine Kolleginnen und Kollegen und die gegenseitige Unterstützung sehr.
Kaffee, Tee oder etwas ganz anderes – was gehört zu Ihrem Arbeitstag?
Weder Kaffee noch Tee – für mich gehören vielmehr die respektvolle Atmosphäre und die Hilfsbereitschaft untereinander zu meinem Arbeitsalltag. Aber auch die tägliche Motivation, die uns als Team verbindet.
Wir sind KiTa – Weltmeisterliche Videobotschaft
Der Gesamtelternbeirat der Kindertagesstätten in Ravensburg informiert über das neuestes Video zum TiP-Projekt „Wir sind KiTa“.
