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Schnelleinsatzgruppe

Ansprechpartner

Herr
Raphael Ries

Telefon 0178 5010935
kbl(at)rotkreuz-ravensburg.de

Ulmer Straße 95
88212 Ravensburg

Eine Massenkarambolage auf der Autobahn, eine Überschwemmung oder ein Schwächeanfall auf dem Rockkonzert – Menschen in Not können sich auf die Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes verlassen.

Spezialisten für kleine und große Notfälle

Die Bereitschaften sind auf alle Arten von Notfällen und Einsätzen vorbereitet. Mit rund 160.000 ehrenamtlichen Helfern sorgen die Bereitschaften mit dafür, dass sich die Menschen in Deutschland auf die geschlossene DRK-Hilfekette aus Beraten, Vorsorgen, Retten, Betreuen, Pflegen und Nachsorgen verlassen können. Die Ehrenamtlichen stellen den Sanitätsdienst bei Großveranstaltungen, versorgen Verletzte nach einem Verkehrsunfall und sorgen für die psychologische Betreuung von Betroffenen. Fehlt es an Notunterkünften oder müssen Mahlzeiten zubereitet werden, sind die Bereitschaften zur Stelle.

Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Bereitschaften Ravensburg und Weingarten besteht derzeit aus ca. 70 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Diese haben als Grundausbildung einen Sanitätslehrgang absolviert und erweitern in ständigen Fortbildungen und Übungseinsätzen ihr Wissen. Viele der Einsatzkräfte haben sich über ihre Grundausbildung hinaus zum Rettungshelfer, Rettungssanitäter oder Rettungsassistenten qualifiziert. Die Gruppe ist personell und materiell für die Bewältigung größerer Schadenseinsätze ausgerüstet und steht im Alarmfall kurzfristig zur Verfügung.

Zum Einsatz kommt die SEG bei Großschadensfällen im Raum Ravensburg/Weingarten, die die Kapazität des Rettungsdienstes übersteigen oder Rettungsdienstfahrzeuge zu lange am Einsatzort binden würden.
Die Schnelleinsatzgruppe kann dabei verschiedenste Aufgaben bewältigen:

  • Durchführung von Evakuierungsmaßnahmen,
  • Betreuung und medizinische Erstversorgung am Schadensort,
  • Reserveeinheit bei Großveranstaltungen, Flughafenalarm, Bombenalarm,
  • Brandeinsätze bei Gebäuden mit hoher Anzahl an betroffenen Personen (z. B. Altenheime, Krankenhäuser),
  • Einrichten von Notunterkünften

Die Alarmierung der SEG erfolgt nach der Alarm- und Ausrückordnung der Integrierten Leitstelle Oberschwaben oder auf Anordnung des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst (OrgL RD). Die Einsatzkräfte werden über Funkmeldeempfänger alarmiert. In der Regel ist die SEG nach spätestens 10 Minuten einsatzbereit.

Je nach Größe und Ausdehnung der gemeldeten Schadenslage wird die entsprechend notwendige Anzahl Helfer alarmiert. Die Helfer kommen dann mit ihren Privatfahrzeugen auf die Dienststelle und besetzen die entsprechenden DRK-Fahrzeuge.

Sanitätsdienst - schnelle Hilfe bei Veranstaltungen

Ob Rockkonzert, Fußballspiel, Karnevalsumzug oder Straßenfest – wo viele Menschen zusammenkommen, gibt es viele kleine und größere Notfälle. Hier leistet der Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes ebenso schnelle Hilfe wie im Katastrophenfall. Der Sanitätsdienst ist auch zur Stelle, wenn Menschen verschüttet wurden: mit den Rettungshunden.

Die ehrenamtlichen Helfer des Sanitätsdienstes sorgen bei Veranstaltungen mit dem Sanitätswachdienst dafür, dass verletzte oder erkrankte Menschen schnell und kompetent versorgt werden können. Falls notwendig, koordinieren sie auch den Transport ins Krankenhaus. Die freiwilligen Helfer werden sorgfältig ausgebildet und für ihre Einsätze angemessen ausgerüstet.

Durch die regelmäßigen Einsätze sind die DRK-Sanitäter erfahren und einsatzerprobt. Kommt es zu einem Massenanfall von Verletzten, beispielsweise nach Massenkarambolagen oder einem Zugunglück, unterstützt der Sanitätsdienst die Einsatzkräfte vor Ort. Die Sanitäter haben deshalb eine wichtige Funktion in der DRK-Katastrophenhilfe.

Ein besonderer Bestandteil des DRK-Sanitätsdienstes sind die Rettungshundestaffeln. Sie kommen zum Einsatz, wenn Menschen im Zuge eines Rettungseinsatzes erst gesucht werden müssen: nach einem Hauseinsturz oder wenn Menschen im Wald oder in der Fläche vermisst werden.

Der DRK-Betreuungsdienst

Ein Unglücksfall trifft Menschen auf unterschiedliche Weise. Wenn Autofahrer in eisiger Kälte stundenlang im Stau stehen, ein Haus abbrennt, eine Flut ganze Lebensgrundlagen zerstört, sind die Betroffenen, auch wenn sie vielleicht nicht verletzt wurden, dennoch auf Hilfen wie Verpflegung, Unterkunft, Pflege oder Bekleidung angewiesen. Der Betreuungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes hilft Menschen in Not mit dem, was sie am dringendsten benötigen.

Auf alles vorbereitet

Der DRK-Betreuungsdienst ist auf die unterschiedlichsten Notsituationen vorbereitet. Auf lokaler Ebene können die freiwilligen Helfer in kürzester Zeit bis zu 500 Menschen mit Essen und Trinken versorgen, Notunterkünfte und Kleidung zur Verfügung stellen. Für die psycho-soziale Betreuung der Betroffenen sind die Ehrenamtlichen ebenfalls geschult. Der Vorteil: In Großschadensfällen können sie auf das professionelle Netzwerk des Deutschen Roten Kreuzes zurückgreifen und Hilfe aus dem ganzen Bundesgebiet bekommen.