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Warum sich arbeiten bei uns lohnt

  • Tobias W: Meine Erfahrung als Auszubildender im Kinderhaus Bullerbü

    Tobias W. aus Waldburg macht gerade seine praxisintegrierte Ausbildung (PIA) zum Erzieher in der Kindertageseinrichtung Kinderhaus Bullerbü. Er verbringt drei Tage in der Woche dort und zwei Tage in der Schule. Wir befragten den 25-jährigen über seine Zeit im Kinderhaus.

    Warum haben Sie sich für die Ausbildung entschieden?
    Nachdem ich eine Ausbildung zum Industriemechaniker gemacht und auch ein Jahr als Industriemechaniker gearbeitet habe, ist mir aufgefallen, dass ich das nicht weiterhin machen möchte. Nach meiner Fachhochschulreife und anschließendem Studium, welches ich aber abgebrochen habe, wollte ich etwas ganz anderes ausprobieren und habe ein FSJ bei der Jugendarbeit gemacht. Dort habe ich gemerkt, dass ein sozialer Beruf das Richtige für mich ist. Nach mehreren Hospitationen war dann für mich klar, dass mir die Arbeit mit Kindern Spaß macht und dass ich eine Ausbildung zum Erzieher machen möchte.

    Warum hat Sie das Kinderhaus Bullerbü als Ausbildungsbetrieb überzeugt?
    Bei der Hospitation im Kinderhaus Bullerbü haben mir das Arbeitsklima und die Atmosphäre super gut gefallen. Außerdem hat mich die demokratische Partizipation, die man in allen Bereichen hier wiederfindet, überzeugt, dass das Kinderhaus Bullerbü der richtige Ausbildungsbetrieb für mich ist.

    Entspricht die Ausbildung Ihren Vorstellungen?
    Ja, das tut sie. Ich finde den Wechsel von Theorie und Praxis sehr sinnvoll, da man so beides sehr gut miteinander verknüpfen kann. Bei einer schulischen Ausbildung wäre es schwierig, das in der Schule gelernte Wissen nach zwei Jahren in der Einrichtung anzuwenden.

    Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus?
    Der Arbeitsalltag unterscheidet sich demnach, welche Schicht man gerade übernimmt. Die Ankerpunkte sind allerdings immer gleich: Wenn ich keine Vorbereitungszeit habe, in denen ich verschiedene Angebote plane und auch teilweise mit Kindern die Raumplanung gestalte, machen wir einen Morgenkreis, wenn die meisten Kinder angekommen sind. Danach gibt es Freispiel, in denen die Kinder frei entscheiden können, wo, womit und mit wem sie spielen wollen. Meistens folgen dann gemeinsame Angebote mit anschließendem Mittagessen, wo ich die Kinder begleite. Nach der Ausruhzeit gibt es nochmal Zeit für die Kinder, um zu spielen. Während der Zeit beobachte ich die Kinder, besonders wenn Entwicklungsgespräche anstehen. Manchmal muss man die Gruppe steuern und Impulse geben, wenn man sieht, dass sich die Gruppendynamik in eine falsche Richtung bewegt.

    Wie werden die Auszubildenden im Kinderhaus Bullerbü betreut?
    Jeder von uns Auszubildenden hat eine/n feste/n Anleiter/in, mit denen wir jede Woche Anleitergespräche haben. Darin können wir Fragen und Ausbildungsinhalte besprechen sowie benotete Besuche von Lehrern durchsprechen oder Elterngespräche vorbereiten, sodass ich diese Aufgaben irgendwann alleine bearbeiten kann.
    Ich finde es sehr gut und wichtig, eine/n feste/n Anleiter/in zu haben, weil ich denke, dass sich sonst vieles verlaufen wird und man so strukturierter arbeiten und lernen kann.

    Was würden Sie neuen Bewerbern für ihre Bewerbung im Kinderhaus Bullerbü mit auf den Weg geben?
    Ich würde ihnen raten, offen zu sein, weil wir doch ein bisschen anders arbeiten, als die anderen Kindergärten. Das bietet einem aber auch die Möglichkeit, eigene Ideen zu verwirklichen. Da hier jeder sein eigenes Können und seinen eigenen Hintergrund mit einbringt, macht es hier so viel Spaß. Deshalb lohnt es sich, Eigeninitiative zu zeigen.

  • Theresa L und Milena B: Unsere Erfahrungen als Praktikantinnen in der Verwaltung

    Theresa L. und Milena B. absolvierten im Wintersemester 2019/20 ein Pflichtpraktikum während ihres Studiums in der Verwaltung des DRK Kreisverbandes Ravensburg. Theresa studiert Sozialwirtschaft an der Hochschule Kempten, Milena hingegen studiert Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen an der Hochschule Neu-Ulm. Beide arbeiteten im Rahmen eines Hochschulpraktikums als Stelle der „Assistenz der Geschäftsleitung“. Wir befragten Sie über ihre Zeit beim DRK:

    Was war Ihre Motivation, sich beim DRK zu bewerben?
    Milena B.: Zuerst einmal war ich sehr neugierig und wollte wissen, wie es ist, in einer großen, landesweiten Organisation zu arbeiten. Außerdem ist das DRK überall bekannt, was sich als Wohlfahrtsorganisation bestimmt auch gut im Lebenslauf macht.

    Hat Ihnen das Praktikum weitergeholfen?
    Theresa L.: Das im Studium gelernte lässt sich hier beim DRK gut anwenden. Nicht zuletzt lernt man aber auch sehr viel Neues dazu, auch über den Studiengang hinaus. Man darf in alle Bereiche des DRK reinschnuppern und man wird um Mengen an Erfahrung reicher. Das bringt einen nicht nur beruflich, sondern auch persönlich/charakterlich weiter.

    Was sind Ihre Aufgaben?
    Milena B.: Meine Aufgaben sind ganz unterschiedlich. Angefangen bei täglichen/wiederkehrenden Aufgaben wie Urkunden erstellen, Ausweise drucken oder Flyer nachbestellen, hat jeder Praktikant auch seine eigenen Projekte für die er verantwortlich ist. Wir haben Projekte aus vielen Bereichen, wie z.B.: Öffentlichkeitsarbeit/Marketing, Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Recherchearbeit, Social Media und verschiedenste Projekte in den Bereichen Hausnotruf und DRK ServiceZeit.

    Theresa L.: Außerdem dürfen wir in allen Bereichen hospitieren und bearbeiten auch manchmal Projekte für Buchhaltung, Personalverwaltung, Menüservice (Essen auf Rädern), Kitas, Kleiderladen oder den Tafelladen.
    Man ist auf jeden Fall hautnah an den internen Vorgängen im DRK dabei und man wird auch direkt ins Team mit eingebunden. Man darf bei Besprechungen und manchmal auch in Sitzungen dabei sein und fühlt sich direkt als vollwertiges Mitglied im Team. Von Beginn an wird Einem Verantwortung übertragen und kann sich selbstständig um die eigenen Projekte kümmern. Man wird gut eingelernt (meist von anderen Praktikanten, die sich schon besser auskennen) und kann mit Allen in Kontakt treten, wenn man mal Fragen hat.

    Haben Sie Tipps an andere Studierende?
    Milena B.: Macht euch auf jeden Fall beim Vorstellungsgespräch einen ersten Eindruck vom Unternehmen und stellt euch die Frage, ob die Mitarbeiter Erfahrung mit Praktikanten haben. Es ist sehr angenehm in einem Unternehmen zu arbeiten, das vorbereitet ist und weiß, wie man mit Praktikanten umgehen muss. Hier beim DRK z.B. gibt es ein sogenanntes Praktikantenhandbuch, welches von den Praktikanten gepflegt wird und in denen die wichtigsten Infos zum Nachschlagen stehen.
    Man merkt, dass das DRK Erfahrung mit Praktikanten hat.  Hier herrscht ein gutes Arbeitsklima, man begegnet Praktikanten auf Augenhöhe und fühlt sich als vollwertiges Mitglied, dessen Arbeit auch gebraucht wird.