Kriege bringen unermessliches Leid mit sich. Doch auch in bewaffneten Konflikten gelten Regeln, die Menschen schützen und der Gewalt Grenzen setzen. Mit der Wanderausstellung „Auch im Krieg gibt es Regeln“ informiert der DRK-Kreisverband Ravensburg e.V. über die Bedeutung des Humanitären Völkerrechts.
Anlässlich des 75. Jubiläums der Genfer Abkommen zeigt das Deutsche Rote Kreuz eine Ausstellung, die einen verständlichen Einblick in die Grundlagen des Humanitären Völkerrechts gibt. Besucherinnen und Besucher erfahren, was diese Regeln bedeuten, wen sie schützen und warum ihre Einhaltung auch heute von großer Bedeutung ist.
Das Humanitäre Völkerrecht bildet den rechtlichen Rahmen für bewaffnete Konflikte. Es schützt Menschen, die nicht oder nicht mehr an Kampfhandlungen teilnehmen – darunter Zivilpersonen, Verwundete, Kriegsgefangene sowie medizinisches und humanitäres Personal. Gleichzeitig soll es dazu beitragen, das Leid in Kriegen so weit wie möglich zu begrenzen.
Die Ausstellung zeigt, dass Krieg kein rechtsfreier Raum ist. Sie lädt dazu ein, sich mit der Entstehung und Bedeutung dieser Regeln auseinanderzusetzen und mehr über die Rolle der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung bei ihrem Schutz und ihrer Verbreitung zu erfahren.
Mit der Ausstellung ergänzt der DRK-Kreisverband Ravensburg e.V. sein Bildungsangebot und macht ein Thema sichtbar, das angesichts aktueller Konflikte weltweit an Bedeutung gewinnt. Sie bietet die Möglichkeit, sich mit den Grundlagen des Humanitären Völkerrechts auseinanderzusetzen und den Blick dafür zu schärfen, warum der Schutz von Menschen auch in Zeiten von Krieg und Gewalt unverzichtbar bleibt.
Interessierte sind herzlich eingeladen, die Ausstellung bis Ende September 2026 im Foyer der Erste-Hilfe-Ausbildung des DRK-Kreisverbandes Ravensburg e.V. zu besuchen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Adresse: Ulmer Straße 97, 88212 Ravensburg
Eintritt während der regulären Geschäftszeiten, die Ausstellung ist kostenlos!
Weitere Informationen zum Humanitären Völkerrecht und den Genfer Abkommen gibt es hier

